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Forums-Blog - BLOG-Blog

Meine Funkstation DL6SR

Erstellt 07.08.2016 14:50 von DL6SR 07.08.2016 14:50 In der Kategorie Allgemein.

Funkgeräte und Antennen.
Hallo Peter,
ich habe mal im Rothammel über diese Art der Anpassung gelesen, den Rothammel habe ich aber nicht mehr.
Eine Loop passt man normalerweise über einen Balun.Es geht aber auch über diese Anpassleitung.



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DCF 77 receiver Braun

Erstellt 09.03.2016 16:29 von Juul 09.03.2016 16:29 In der Kategorie Allgemein.

Hi folks,

I've made a DCF77 receiver from Braun during the 80's.

he's working ok but i've read that there must be a modification in a CQ-DL of july 1980.
Is there anybody who can help me with this mod? A scan of the article would be very nice.

Thanks, for your help,

Juul - PE0GJG in Niederlande



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UP4DAR, D-Star übers Internet

Erstellt 16.09.2014 17:15 von DF4OX 16.09.2014 17:15 In der Kategorie Allgemein.

Vor einiger Zeit hatte ich dem Klaus versprochen, hier im Forum auf die Möglichkeit, D-Star übers Internet zu betreiben, hinzuweisen



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"Linear-Transponder-Projekt" Ham-Radio 2010

Erstellt 30.01.2014 20:51 von DB2AJ 30.01.2014 20:51 In der Kategorie Allgemein.

Abzocke bei Abmahnverfahren wegen vermeintlichen Urheberrechtsverletzungen - Erfahrungsbericht

Erstellt 06.12.2013 15:27 von DB6AB-Michael (gelöscht) 06.12.2013 15:27 In der Kategorie Allgemein.

Hallo Forumsgemeinde,
ich werde hier - angeregt vom Thema "Welle von erpresserischen Anrufen" - in der nächsten Zeit Stück für Stück über meine Erfahrungen über die Abmahn-Abzocke bei angeblichen Verletzungen des Urheberrechts im Internet berichten. Meine Erfahrungen
basieren auf einem tatsächlichen Fall in meiner Verwandschaft, den ich außerhalb meiner beruflichen Tätigkeit betreut habe!
Ich habe die Erlaubnis hier anonymisiert darüber zu berichten. Vielleicht helfen meine Ausführungen ja einem davon betroffenen
und in einer ähnlichen Situation befindlichen Mitglied des Forums. Ich schildere nur den Werdegang und was ich dagegen unternommen habe.
Ich bitte Euch um Verständnis, wenn ich Euch keine Beratung im konkreten Einzelfall gewähren kann. Ich kann und werde jedoch allgemeine Fragen ohne Bezug zu konkreten Sachverhalten gern beantworten!
Es geht dabei um den angeblichen Download eines 15-Minuten-Porno-Films! Wer nun glaubt, ich sei mein eigener Verwandter, der liegt gründlich falsch. Wer mich kennt, dem ist sicher bekannt, dass ich nackte Frauen lieber "Live und Farbe" vor mir sehen möchte, als mir solch ein minderwertiges Machwerk reinzuziehen!
Bevor ich jetzt unterbreche, weil ich mich gleich auf den Weg zum OV-Abend von H59 machen will, gebe ich noch den Hinweis, dass sich viele Ausführungen auf den speziellen Fall beziehen, und leider nicht 1 zu 1 auf Downloads von aktuellen Musikhits oder den neuesten Kinofilmen (möglichst 1 Woche vor der Premiere) übertragen lassen.
Es geht ausdrücklich um Abmahn-Abzocke und betrügerische Bereitstellung eines Produkts in Internettauschbörsen!

1. Fortsetzung:
Bevor ich über den Sachverhalt und meine Erfahrungen berichte, muss ich noch klarstellen, dass ich das Urheberrecht sehr wohl für ein schutzwürdiges Rechtsgut halte. Wer dieses Rechtsgut verletzt oder missbraucht, sollte zur Rechenschaft gezogen werden und entweder Schadensersatz leisten oder bestraft werden müssen! (Mein Deutschlehrer möge mir verzeihen! HI).
Man muss keinen neuen Harry Potter oder James Bond möglichst schon 2 Wochen vor der Premiere auf dem eigenen Rechner haben! Wobei ich mich frage, woher diese Quellen stammen, die dies möglich machen? Datensicherheit ist wohl auch da ein Fremdwort!
Ich habe festgestellt, dass man das Abmahnwesen inzwischen getrost Abmahn-Unwesen nennen sollte, weil es in mehr als 80 % aller Fälle zur reinen Abzocke mutiert ist. Es geht kaum noch um die Zurechtweisung von Verletzern dieses Rechts, sondern nur noch ums Abkassieren! Ich gehe sogar soweit, dass Abmahnen ein recht lukrativer Geschäftszweig für faule Rechtsanwälte und betrügerische Produzenten von durch das Urheberrecht geschützten Produkten geworden ist!
Und gegen diese Abzocke gehe ich seit Weihnachten 2010 im Auftrag meines Verwandten vor! Wer es mir nachmachen möchte, darf weder Angst vor Drohungen mit hohen Kosten oder gerichtlichen Verfahren haben und sollte außerdem eine Menge Geduld mitbringen. Er (oder sie) muss nicht streitsüchtig aber streitbar sein!

Ich habe mich entschlossen, hier im Forum darüber zu berichten, weil außer den genannten Voraussetzungen Erfahrungen mit Gerichtsverfahren sehr hilfreich sind und nicht jeder von Euch auf meine beruflichen und privaten Erfahrungen zurück greifen kann. Ja und auch, weil in vielen einschlägigen Foren sehr viel Unsinn steht. Dort werden Ratschläge erteilt, die in diesem Fall jedenfalls nicht geholfen hätten und auch nicht haben!
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich hier keine rechtliche Beratung vornehme, sondern nur schildern werde, was passiert ist und was ich unternommen habe! Ihr habt sicher Verständnis für dieses Vorgehen!
Zur Vereinfachung werde ich den Rechtinhaber und Abmahnauftraggeber mit dem Buchstaben A , den Betroffenen (vermeintlicher Urheberrechtsverletzer) mit dem Buchstaben B , die auftretenden Rechtsanwälte mit dem Buchstaben R und einer Ziffer und das Inkasso-Büro mit dem Buchstaben I benennen!
Mit der 2. Fortsetzung geht es dann richtig los!

2.Fortsetzung
Ich werde meine Erfahrungen zu diesem heiklen Thema zukünftig hier als Blog mitteilen.
Ich habe meine bisherigen Ausführungen hier her kopiert! (@DL6KN: Danke, Klaus für den Hinweis!
Die Ausführungen werden sehr umfangreich und ich schreibe daher mit Fortsetzungen!

3. Fortsetzung:
Zum Sachverhalt:
Kurz vor Weihnachten des Jahres 2010 ging per Einschreiben eine mehrseitige schriftliche Abmahnung bei B (=Betroffener) ein. R1 (Rechtsanwalt 1) teilte in dieser Abmahnung im Auftrag von A (Auftraggeber) mit, dass B am 10.11.2010 nachts um 3 Uhr in einer Tauschbörse ein Produkt Pornofilm sowohl heruntergeladen wie auch anderen Mitgliedern dieser Tauschbörse zum weiteren Downloaden angeboten hätte. Es handele sich dabei um ein Produkt, das trotz des etwas abweichenden Namens eindeutig als Produkt des A zu erkennen sei und für das A ebenso eindeutig das alleinige Urheberrecht habe. Die IP des B sei von einer Überwachungsfirma aus Berlin eindeutig identifiziert und protokolliert und ihm (dem B) eindeutig zuzuordnen, nachdem der Internet-Provider gemäß Beschluss des Landgerichts Köln zur Bekanntgabe des Anschlussinhabers verpflichtet worden war! Als Verletzer des Urheberrechts von A solle B nun innerhalb von 2 Wochen insgesamt 750,-- € als Schadensersatz leisten. Bei Nichtzahlung drohe B eine Gerichtsverfahren mit hohen Kosten, da die Schadens-ersatzforderung schnell auf über 50.000 € anwachsen könnte, und außerdem ein strafrechtliches Verfahren, weil er dieses nicht jugendfreie Produkt in der Tauschbörse auch Jugendlichen zugänglich gemacht hätte.
Dem Abmahnschreiben waren beigefügt:
der Gerichtsbeschluss über die Verpflichtung des Providers zur Bekanntgabe der Inhaberdaten des B, ein Überwachungsprotokoll der Berliner Internetüberwachungsfirma und eine vorbereitete Unterlassungserklärung.
Diese Unterlassungserklärung sollte gefälligst unterschrieben und zurückgesandt werden. B sollte sich damit verpflichten, zukünftig derartige Urheberechtsverletzungen zu unterlassen und bei Zuwiderhandlung oder Nichtbeachtung zur Zahlung einer Vertragsstrafe von knapp über 5.000 € an den Rechteinhaber A zu zahlen!

Meinem lieben Verwandten B war das nicht ganz geheuer und 750,- € einfach zu viel Geld, als dass er da hätte nachgeben wollen. Nach dem Prinzip "Was tun sprach Zeus, die Götter sind besoffen!" hat B alle Bedenken fallen gelassen, ob ich schlecht von ihm denken könnte, und ist mit dem Problem zu mir gekommen. Die Lage war ernst aber nicht hoffnungslos und ich versprach ihm, ihn nach Möglichkeit von dieser Last zu befreien. Ich habe mir vorher versichern lassen, dass er unschuldig sei und habe dazu auch seine Festplatten untersucht. Ich konnte das strittige Produkt auf seinen Festplatten nicht finden!

Ich habe mich dann gleich nach Weihnachten 2010 an die Arbeit gemacht:
1) INTERNETRECHERCHE: Wer ist der Auftraggeber und Rechteinhaber A? Wer ist der Rechtsanwalt R1 ? Gibt es schon Informationen zu ähnlichen Fällen? Was bietet sich als Lösung an? Wer bietet Lösungen an? Wann tauchte das Produkt erstmals in der Tauschbörse auf? Wie viele User haben das Produkt runtergeladen?
2) Anwortschreiben an den R1 fertigen und absenden:
Inhalt: B bestreite den Vorwurf in vollem Umfang und werde keinerlei Zahlungen leisten! Im übrigen fände ich seine Drohungen reichlich unangemessen, er hätte wohl vergessen, dass sein Auftraggeber A das gleiche Prozeßkostenrisiko trage wie B und B strafrechtlich nur belangt werden könne, wenn R1 einen konkreten Beweis für die Weitergabe des Produkts durch B an Jugendliche vorlegen kann. Er habe laut der beigefügten Vollmacht den gesamten Schriftverkehr mit mir zu führen und B in Ruhe zu lassen! Das Überwachungsprotokoll sei entgegen seiner Darstellung keine absoluter Beweis sondern lediglich ein so genannter Anscheinsbeweis (d.h.: dass der Anschein dieser Unterlage für die Richtigkeit seiner Darstellung spricht!), mehr nicht!

4. Fortsetzung:

3) Ergebnisse der Internetrecherche:
a) Bei A handelte es sich um eine kleine recht dubiose Limited (Engl. Form der GmbH mit einem Gründungskapital von mindestens 100,-- €, meist auch gleichzeitig das Maximum!)(Abkürzung = Ltd.). A war also eine ziemlich vermögenslose Kapitalgesellschaft mit Hauptsitz in England und nur einem Ableger in Deutschland. Das ist eine recht typische Konstruktion, wenn das Geld für die Gründung einer deutschen GmbH nicht reicht! Ihr Internetauftritt war ziemlich dubios, eine Kontaktaufnahme war eben so wenig möglich wie eine Bestellung ihrer Produkte. A hat jedoch im Zeitraum vom Juli 2010 bis Oktober 2010 insgesamt 4 Porno-Kurz-Filme (max. 15 Minuten) produziert, die alle 4 bereits im November 2010 in den einschlägigen Tauschbörsen auftauchten!

b) Der R1 war bereits zu diesem Zeitpunkt im Internet als ein Abmahnanwalt bekannt, der sein Geld wohl fast ausschließlich mit solcher Abzocke verdiente.

c) Es gab reichlich Informationen zu den Fällen von A, aber auch zu ähnlich gelagerten Fällen. Die Informationen von anderen Betroffenen klangen ziemlich hilflos. Verschiedene Anwälte mit Medienerfahrung boten dort ihre Hilfe bei der Abwehr solcher Forderungen an. Ich fand auch Entwürfe zu einer so genannten "modifizierten Unterlassungserklärung", die verhindern sollte, dass der Betroffene von R1 im Auftrag des A so richtig in die Mangel genommen werden könnte. Nach intensiver Prüfung habe ich beschlossen, keinen der gefundenen Ratschläge zu befolgen. Die Hilfe eines Anwalts kostet im besten Fall die Summe, die er gegenüber A einsparen hilft, im schlechteren Fall sogar mehr, als A fordert. Eine wie auch immer formulierte Unterlassungserklärung stellt einen Vertrag mit A dar, der beim nächsten Mal ggfls. zur sofortigen Vollstreckung der Forderung des A führen kann. Da hilft es überhaupt nicht, die Schadensersatzsumme auf unter 5.000 € zu begrenzen, um statt vor dem Landgericht (mit Anwaltszwang) lieber vor dem Amtsgericht (kein Anwaltszwang) verklagt zu werden!
Ich sah und sehe es immer noch als einzige Möglichkeit an, den unterstellten Sachverhalt von Anfang an in vollem Umfang zu bestreiten! Jedes andere Verhalten könnte später als Schuldeingeständnis ausgelegt werden. Das bedeutet jedoch auch, es auf eine mögliche gerichtliche Überprüfung ankommen zu lassen. Die Wahrscheinlichkeit war in diesem Fall nicht allzu hoch, da A für die gesamten Prozeßkosten hätte in Vorleistung treten müssen.
Bei 100 € Gesellschaftskapital ist genau das kaum möglich!

d) Alle 4 Produkte der A tauchten max. 1 bis 2 Tage vor den ersten festgestellten Urheberrechtsverletzungen in den Tauschbörsen auf. Die Datei des Produkts in diesem Fall wurde am 08.11.2010 erstellt und am 09.11.2010 erstmals in der Tauschbörse eingestellt.
Da die angebliche unerlaubte Handlung (Download und Bereitstellung zum Upload) schon in der Nacht vom 09. zum 10.11.2010 (zur
Erinnerung nachts um 3 Uhr) festgestellt wurde, gehe ich davon aus, dass die Überwachung von Beginn an erfolgte und offensichtlich der hierfür notwendige Überwachungsauftrag bereits vor dem Auftauchen der Datei in der Tauschbörse erteilt worden ist.
Damit stellt sich mir die Frage, woher wusste A schon vorher, dass es zu dieser Verletzung seines Urheberrechts kommen würde?
Und wie gelangt die Produktdatei in die Tauschbörse? Ist das ein Thema der schlechten Datensicherung oder hat A hier nicht doch den sehr lukrativen sogenannten dritten Vertriebsweg gefunden? Zur Verdeutlichung: Die bei diesem Produkt von mir festgestellten 340 (in 35 Tagen) User bedeuten eine Schadensersatz-summe in Höhe von 255.000 €, wenn alle Betroffenen 750 € bezahlen. Bei 4 Produkten addiert sich das mal eben auf über eine Million Euro, und das dann ohne Umsatzsteuer zahlen zu müssen, weil es sich um sogenannten "echten Schadensersatz" handelt. Mangels Leistungsaustausch zwischen A und B ist der Vorgang umsatzsteuerlich nicht steuerbar!

5. Fortsetzung:

Nach circa 10 Tagen geht nun bei mir das nächste Schreiben des R1 ein: Das Bestreiten des Tatsachverhalts durch meinen Mandanten (B) sei nicht zielführend, weil sein Mandant (A) mit dem Überwachungsprotokoll einen eindeutigen Beweis besitze und die Überwachungssoftware ausreichend zertifiziert sei, um Fehlermittlungen bei der betroffenen IP zu vermeiden! Schließlich gehe auch das Landgericht Köln von dem Tatsachenbeweis und der erfolgten Urheberrechtsverletzung durch B aus, sonst hätte der Provider nicht die Inhaberdaten herausgeben müssen.
Im Übrigen bezweifle R1, dass es gut und richtig für meinen Mandanten wäre, sich bei diesem Fall von einem Steuerberater betreuen zu lassen. Er riet zur Einschaltung eines mit diesen Dingen erfahrenen Anwalts, schließlich würde ich doch mein Auto sicher nicht von einem Bäcker reparieren lassen!
Meine angekündigte fachmännische Überprüfung der Festplatte meines Mandanten auf die Produkt-Datei hielt ebenfalls für nicht beweiskräftig genug, weil dort ja nur der Zustand zum Zeitpunkt der Überprüfung festgestellt werden könnte. Zum Schluss setzte R1 meinem Mandanten (B) eine neue Frist von 3 Wochen zur Bezahlung der Schadensersatzforderung und zur Übersendung der unterschriebenen Unterlassungserklärung.
Ich habe ihm (R1) darauf hin mitgeteilt, dass ich seinen Mandanten (A) verdächtige, selbst an der Verbreitung des Produkts in der Tauschbörse mitgewirkt zu haben, und dass ich diesen Verdacht den zuständigen Behörden zur weiteren Überprüfung mitteilen würde! Dem Beschlusstext des
Landgerichts Köln sei überhaupt nicht zu entnehmen, dass das Gericht von einer vollendeten Schadensersatz begründenden Straftat ausgeht.
Das Gericht hat seinen Beschluss gegen den Provider auf Herausgabe der Anschlussinhaberdaten lediglich mit dem Verdacht begründet, es könne
nach Darstellung des A eine auch strafrechtliche relevante Urheberechtsverletzung vorliegen. Das Landgericht Köln hatte so ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Herausgabebeschluss kein Beweis für das Vorliegen einer bestimmten Tat sei. (Anmerkung: R1 unterstellt offensichtlich seinen Gegenparteien und damit mir, dass ich Gerichtsbeschlüsse nicht richtig lesen und verstehen kann! Anders sind seine Ausführungen entgegen dem Wortlaut des Gerichtsbeschlusses nicht zu werten!). Ich habe ihn gebeten, die Möglichkeiten eines Steuerberaters nicht zu unterschätzen: Es wäre doch schade, wenn sein Mandant (A) seine (R1's) Hochnäsigkeit ausbaden müsste. Und wenn mein Bäcker mein Auto gut reparieren kann, dann hätte ich keine Bedenken, ihn dies auch tun zu lassen! Anmerkung: R1 hatte angefangen mit mir über den Sinn und Unsinn meiner Maßnahmen zu diskutieren.
Das sah ich als gutes Zeichen für den weiteren Verlauf an. Ich wollte sehe, ob er meine Geduld auch aufbringen kann! Ich wies ihn noch darauf hin, dass die Technik inzwischen durchaus die Wiederherstellung von gelöschten Daten auf einer Festplatte ermöglicht und sich dabei auch feststellen ließe, an welchem Datum die gelöschte Datei auf die Festplatte geschrieben und an welchem Datum sie wieder gelöscht worden sei!
Abschließend forderte ich ihn auf, mir 1) seine von A erteilte Vollmacht zum Nachweis seiner Berechtigung und 2) die Identifizierungsdaten des strittigen Produkts zur Erleichterung bei der Suche zu übersenden, sowie Händler (Videotheken) im 100km-Umkreis von Braunschweig zu benennen, bei denen ich das strittige Produkt kaufen könnte! Schließlich sollte das strittige Produkt sich noch in der Verwertungsphase befinden! Ach ja, natürlich habe ich den Sachverhalt weiterhin bestritten und auch jegliche Zahlung verweigert.

Die Antwort des R1 ließ nicht lange auf sich warten: Mein Verdacht sei ja nun total abwegig, wie ich denn auf so eine abstruse Idee käme. Er empfahl mir, doch die Gerichtsakte des Landgerichts Köln zu Einsichtnahme anzufordern. Darauf hätte mein Mandant als Beschuldigter oder Betroffener schließlich einen Anspruch (Anmerkung: Das war nun mal ein richtig guter Rat! Darauf komme ich noch einmal zurück!). Anliegend übersende er wie von mir gewünscht ein Kopie seiner Vollmacht (dieser Verpflichtung konnte er sich auch nicht entziehen!). Mein Mandant sollte nun endlich innerhalb einer neuen Frist, seiner Zahlungsverpflichtung nachkommen.
Seine Vollmacht lautete lediglich auf die Aufgabe, die Schadensersatzforderungen des A aus festgestellten Urheberrechtsverletzungen zu verfolgen und
ggfls. beizutreiben! Es stand keine einziges Wort darin, dass ihn berechtigt hätte, im Auftrag des A namentlich gegen meinen Mandanten (B) gerichtlich vorzugehen, um eine ganz bestimmte Forderung gegen B vollstrecken zu lassen.
Diese Vollmacht war somit nicht gerichtsverwertbar, d.h. für ein Klageverfahren gegen B vollkommen unbrauchbar.
Ich habe R1 darauf hin mitgeteilt, dass ich seine Vollmacht für nicht gerichtsverwertbar halte, ich mich aber nach Einsichtnahme in die Landgerichtsakte und nach Abschluss der fachmännischen Festplattenüberprüfung unaufgefordert noch einmal bei ihm melden würde. Im übrigen bliebe es dabei, den Sachverhalt zu bestreiten und die Zahlung zu verweigern!

Danach hatte R1 sich mindestens 8 Monate nicht mehr gemeldet! Ich hatte ihn aber auch in Ruhe gelassen.

Ich habe jedoch die Zeit genutzt, um mir die Akten des Landgerichts Köln zur Einsichtnahme zusenden zu lassen. Man bekommt diese Akten tatsächlich für 3 Tage zur Einsicht zugesandt und muss dann Gebühren in Höhe von 12,- € bezahlen. Weil 3 Tage zur genauen Prüfung nicht ausreichen, habe ich die vollständige Akte mit allen Anlagen kopiert und die Originalakte als Paket (wichtig: Nachweis der Absendung!) zurückgeschickt.
Über den Inhalt der Gerichtsakte und meine Erkenntnisse aus dieser Akteneinsicht berichte ich in der nächsten Fortsetzung!

6. Fortsetzung:
Aus den Gerichtsakten ergaben sich unter anderem folgende Sachverhalte: A hatte in der Zeit von 3 Monaten insgesamt 4 Porno-Streifen hergestellt. Die alle vier anschließend schon nach kurzer Zeit unter leicht verfälschten Bezeichnungen in der gleichen Tauschbörse auftauchten!
Bei den Unterlagen befanden sich eidesstattliche Versicherungen des Geschäftsführers von A, dass A die 4 Produkte selbst hergestellt
hätte und daher die alleinigen Urheberechte innehätte, sowie dass sich die Produkte noch in der Verwertungsphase (Anmerkung: die ersten 6 Monate nach Vertriebsbeginn) befänden! Die eidesstattliche Versicherungen datierten ohne Ausnahme circa 3 Wochen vor der ersten festgestellten angeblichen Urheberrechtsverletzung, also sind erstellt worden, bevor die Produkte in der Tauschbörse erstmalig
aufgetaucht sind! Die ebenfalls beigefügten Arbeitsverträge zwischen A und den jeweiligen Darstellern enthielten weder eine Honorar-vereinbarung noch einen Bezug zu dem zu erstellenden Produkt! Ich habe dann im Januar versucht, das strittige Produkt in diversen Videotheken käuflich zu erwerben oder auszuleihen. Das Produkt war in keiner hier ansässigen Videothek zu bekommen!
Nachdem mir auch der Anwalt R1 nicht mitteilen konnte, wo das Produkt zu haben sei, ging ich davon aus, dass die anders lautende
eidesstattliche Versicherung des Geschäftsführers von A falsch sein müßte! Das Landgericht in Köln hat jedoch diese eidesstattliche Versicherung ohne nähere Prüfung akzeptiert! Ich habe das beanstandet und darum gebeten, sich zukünftig nicht auf die eidesstattlichen Versicherungen dieses Mannes zu verlassen. Ich weis aber nicht, ob das Landgericht irgendwelche Maßnahmen
ergriffen hat! Wäre eine Überprüfung erfolgt, hätte das Gericht den Internetprovider nicht zur Bekanntgabe von Adressdaten der Kunden auffordern dürfen!
Mein Fazit aus der Akteneinsicht:
Offensichtlich wurde hier der Vertriebsweg Internettauschbörse bewusst eingeplant, um unter gnädiger Mithilfe des Landgerichts Köln so richtig abzocken zu können! Hier sollte mit möglichst wenig finanziellem Aufwand der größtmögliche Ertrag erzielt werden.
Ganz traurig finde ich, dass ein deutsches Gericht diese betrügerischen Geschäfte erst ermöglicht! Das ist vielleicht legal, aber sicher nicht korrekt!

Fortsetzung folgt!

VY de Michael, DB6AB



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SWL Sandra - DE4ABB

Erstellt 25.06.2013 12:40 von DE4ABB (gelöscht) 25.06.2013 12:40 In der Kategorie Allgemein.

Hallo,
ich hatte zwischenzeitlich aus Gründen der Reorganisation meine Blogbeiträge gelöscht, um sie etwas zu bündeln. Da ich mittlerweile auch einen eigenen Wordpress Blog führe habe ich alles etwas vereinfacht.

Angefangen hat alles bei mir damit, das ich für meinen Mann (DL4ABB) das Logbuch geschrieben habe. Mittlerweile habe ich einen eigenen Empfänger im Wohnzimmer stehen und auch eine ziemlich gute Antenne. Peter hat eine "Windrispenantenne" für mich gebaut. Ich bin ordentliches Mitglied im DARC und habe mich auf dem Kennzeichen DE4ABB registrieren lassen.

Im Vorfeld habe ich mir ein paar QSL Karten bei einer Online Druckerei drucken lassen. Als DARC Mitglied kann ich am kostenlosen QSL Versand teilnehmen. Aber ich habe darüber hinaus auch einen eQSL Account. Mit Stand 24.06.2013 habe ich bereits 55 eQSL Karten aus der ganzen Welt erhalten. Ich habe 125 gehörte Länder. Davon sind 29 bereits mit eQSL bestätigt. Um meine gehörten Gespräche zu protokollieren benutze ich das Logbuchprogramm "Rumlog" für Macintosh. Das zeigt mir an, das ich schon knapp über 100 IOTA Stationen gehört habe.

SWL Stationen können, genauso wie lizensierte Funkamateure, an Diplomausschreibungen teilnehmen. Ich erwarte in Kürze die Zusendung des "Deutsches Insel Dilpom" und des "Deutsche Nordseeinsel Diplom". Momentan arbeite ich mit Hochdruck am "Insel Helgoland Diplom", aber das ist sehr schwer. Am 27.07.2013 ist IOTA Contest. Da werde ich meine IOTA Statistik auf Fordermann bringen und das "SWL-IOTA-100" beantragen. SWL Stationen brauchen keine Papierkarten nachweisen. Für sie reicht das Logbuch. Einträge werden von der ausgebenden Kommission sporadisch geprüft.

Für Fieldday benutze ich jetzt mein eigenes Equipment. Ich habe einen eigenen Mast mit einer 6m langen aufgewickelten Drahtantenne mit Radial. Die Antenne wurde am 22.06.2013 bereits in Hordorf, auf unserem Minifieldday QTH, getestet und für gut befunden. Zuhause benutze ich für 80 und 40m eine von Peter gebastelte Magnetic Loop. Diese Antenne besteht aus dickem Kupferrohr und kommt fast ausschließlich aus dem Baumarkt.

Einmal hat mich Peter mit zu DL0SB genommen. Das war natürlich richtig KLasse und hat eine Menge Spaß gemacht. Wann hat man schon mal die Möglichkeit eine Station mit 7-Element Beam zu benutzen?

Ich habe eine eigene Homepage auf der man auch meine QSL Karten Galertie einsehen kann:

Und hier gelangt man zu meinem Wordpress Weblog:

Ich habe sehr viel Spaß an diesem für mich sehr neuen Hobby und erfreue mich an den Erfolgen und den QSL Karten. Ich habe im Moment nicht vor ein lizensierter Funkamateur zu werden. Was die Zukunft allerdings noch mit sich bringt ist auch mir unbekannt.

73,....Sandra



















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Weniger ist manchmal mehr...

Erstellt 18.08.2012 19:03 von DO6XY 18.08.2012 19:03 In der Kategorie Allgemein.

BAOFENG UV-5R Dual Band UHF/VHF



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DO6XY ach, ich wollte noch Erwähnung tun...

Erstellt 28.07.2012 16:51 von DO6XY 28.07.2012 16:51 In der Kategorie Allgemein.

Kommt noch schlimmer...



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DO6XY Schlager "German Pop"

Erstellt 28.07.2012 16:36 von DO6XY 28.07.2012 16:36 In der Kategorie Allgemein.

Nur für DL4ABB hi hi...



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DO6XY

Erstellt 26.07.2012 20:45 von DO6XY 26.07.2012 20:45 In der Kategorie Allgemein.

Harztour am Freitag den 20.Juli 2012

Erstellt 21.07.2012 18:02 von DL6KN 21.07.2012 18:02 In der Kategorie Allgemein.

Beginn ca. 10 Uhr



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Allgemeines

Als S3857 wurde von Medion ein neues Outdoor-Gerät vorgestellt, dass dem typischen Formfaktor der bekannten Handgeräte nahe kommt. Anwendungsgebiete sind im Gegensatz der vorigen Gerätereihen wohl Wanderer, Fahrradfahrer und die Geocacher.



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Heute war ich mit dem Fahrrad unterwegs

Erstellt 28.04.2012 19:29 von DL6KN 28.04.2012 19:29 In der Kategorie Allgemein.

Heute war ich mit dem Fahrrad unterwegs in Richtung Innenstadt Burgplatz usw.



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QSO mit Niels, DH1ALF/p

Erstellt 17.08.2011 22:15 von DL6KN 17.08.2011 22:15 In der Kategorie Allgemein.

wieder QSO mit DH1ALF/p



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QSO mit Niels, DH1ALF/p

Erstellt 16.08.2011 17:59 von DL6KN 16.08.2011 17:59 In der Kategorie Allgemein.

QSO mit Niels, DH1ALF/p



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